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Aufschub ist keine Neutralität

Aufschub ist keine Neutralität

‧ 11m 40s

„Das Thema Nachfolge mache ich, wenn die Kinder so weit sind." Die Kinder waren zweiunddreißig und neunundzwanzig. In der Halbzeit-Folge von „falsch reich" geht es darum, warum Nicht-Entscheiden ein System genauso formt wie Entscheiden — nur ohne Bekenntnis. Und warum der Zeitpunkt nie kommt, solange „so weit" nicht definiert ist.

Die Illusion der Kontrolle

Die Illusion der Kontrolle

‧ 10m 54s

Dritte Generation, seit dreißig Jahren steht er um sechs Uhr auf und entscheidet alles — bis zur Urlaubsplanung der Abteilungsleiter. Sein Satz: „Ohne mich läuft das nicht." Sascha Drache antwortet nicht mit Widerspruch, sondern mit einer Frage. In Folge 9 geht es darum, wie aus einer Fähigkeit eine Gewohnheit wird, die sich für Struktur hält.

Wenn alles läuft, läuft es falsch

Wenn alles läuft, läuft es falsch

‧ 7m 44s

„Herr Drache, bei uns läuft alles. Ich weiß nicht, was Sie hier noch finden wollen." Sascha Drache schlägt eine einzige Übung vor — und was dann passiert, erschüttert den Mandanten mehr als jede Bilanz. In Folge 8 geht es darum, warum Funktionieren kein Zustand ist, sondern ein Test.

Der volle Kalender lügt

Der volle Kalender lügt

‧ 7m 11s

Ein Geschäftsführer mit 70 Mitarbeitern, Kalender von halb acht bis neunzehn Uhr. Sascha Drache stellt ihm eine einzige Frage nach einem einzigen Termin — und danach sieht der Mann seinen eigenen Kalender mit anderen Augen. In Folge 7 geht es darum, warum Beschäftigung wie ein Beweis wirkt, ohne einer zu sein.

Mehr und trotzdem weniger

Mehr und trotzdem weniger

‧ 9m 28s

Ein Bestandshalter zeigt stolz seine Tabelle: 36 Objekte, jede Zahl im Kopf, zwanzig Jahre Arbeit. Dann stellt Sascha Drache ihm zwei Fragen — und danach ist es lange still. In Folge 6 geht es darum, warum Wachstum ohne Maßstab nicht Vermögen vermehrt, sondern Unübersichtlichkeit.

Reichtum schützt nicht

Reichtum schützt nicht

‧ 8m 26s

Ein Immobilienunternehmer mit dreistelligem Millionenportfolio legt bei einem Routinetermin den Stift hin und sagt: „Ich verstehe mein eigenes System nicht mehr." In Folge 5 zeigt Sascha Drache, warum Reichtum kein Schutzraum ist, sondern ein Verstärker — und wie es passieren kann, dass drei Profis jede Zahl kennen und trotzdem niemand das Gesamtbild hat.

Das Gefühl, dass etwas nicht stimmt — obwohl nichts falsch ist

Das Gefühl, dass etwas nicht stimmt — obwohl nichts falsch ist

‧ 8m 28s

Neunzehn Uhr, alle sind gegangen, der Bildschirm ist aus — und zum ersten Mal seit Monaten ist es still. In diese Stille kommt kein Problem, nur ein Gefühl, dass etwas nicht stimmt, obwohl nachweislich nichts falsch ist. Sascha Drache über das früheste Warnsignal, das die meisten mit noch mehr Beschäftigung wegdrücken.

Warum Erfolg einsam macht

Warum Erfolg einsam macht

‧ 7m 50s

Ein voller Tag mit Menschen ist kein Schutz gegen Einsamkeit. In Folge 3 geht es um eine Einsamkeit, die nichts mit Alleinsein zu tun hat: Je erfolgreicher jemand wird, desto schwerer wiegt jedes seiner Worte — und desto leiser wird sein Umfeld. Sascha Drache über die Frage, wer eigentlich zuerst verstummt.

Das Versprechen vom Ankommen

Das Versprechen vom Ankommen

‧ 7m 39s

Noch diese Phase, noch dieses Projekt — und dann wird es ruhiger. Diesen Satz hat Sascha Drache hunderte Male gehört und selbst über Jahre gesagt. In Folge 2 geht es um das „Ankommen" als Versprechen, das man sich gibt: kein Ziel, sondern ein Beruhigungssystem, das die eigentliche Ordnung immer auf später verschiebt.

Die Frage, auf die Erfolgreiche keine Antwort haben

Die Frage, auf die Erfolgreiche keine Antwort haben

‧ 8m 33s

Es gibt eine Frage, auf die erfolgreiche Menschen selten eine Antwort haben: Was passiert mit allem, was Sie aufgebaut haben, wenn Sie morgen nicht mehr da sind? In der ersten Folge von „falsch reich" spricht Sascha Drache über die Stille, die auf diese Frage folgt — und warum sie kein Zeichen von Ratlosigkeit ist, sondern das erste ehrliche Geräusch in einem sonst sehr lauten Leben.