Aufschub ist keine Neutralität
Shownotes
Aufschub schützt vor einem Rollenverlust, den kaum jemand gern eingesteht. Das eigentliche Thema ist nicht die Sache, sondern die Bedeutung: Wer bin ich noch, wenn ich nicht mehr gebraucht werde?
In dieser Folge: – warum „Ich merke es, wenn es so weit ist" das Problem in Reinform ist – was Nicht-Entscheiden mit einem System macht – Halbzeit-Bilanz: Was hat der Hörer bis hier verstanden — und was fehlt noch?
Damit endet die erste Staffelhälfte über das Problem. Ab Folge 11 wird es konkret.
Moderation: Cedric Pick.
„falsch reich" erscheint am 7. September. Mehr zum Buch und zur Vorbestellung: falschreich.de
Hinweis: Dieser Podcast dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Rechts- oder Steuerberatung.
Transkript anzeigen
00:00:00: Das Thema Nachfolge mache ich, wenn die Kinder soweit sind.
00:00:04: Die Kinder waren ... Ich habe ihn gefragt, woran er merken würde, dass es so weit ist?
00:00:11: Seine Antwort klang vernünftig und war genau das Problem!
00:00:32: absolute Empfehlung.
00:00:33: Dann liegt es an genau diesem Tag morgens im Briefkasten oder ist bei der entsprechenden Bücherei, wo ihr es bestellt habt abholbar.
00:00:40: und dann kann man sich da jetzt schon mal so einen schönen Tag eintragen, so einem besten Rot im Kalender markieren, wo man idealerweise nicht allzu viel Vorhat sich in Kalt getränkt oder je nach Wetterlage auch ein warmes Getränk rausstellt Und dann mal so ein bisschen durchs Buchblätter die ersten Kapitel durchgeht.
00:00:54: Das kann man immer schön zelebrieren, ich bin ein großer Freund davon das zu machen.
00:00:58: Ich bin ja auch ein großer Bücher- und Lesefan und das hat ja eine Qualität und deswegen freue ich mich sehr darauf Dann wirklich mal dass das ganze Werk zu erfassen, wobei ich ja schon sagen muss so ein bisschen habe hier schon mal einen Spinksen dürfen.
00:01:11: Deswegen ist meine Neugier geweckt und so ein bißchen kann ich die Neugiere jetzt auch.
00:01:15: stillen ihr mit mir zusammen denn ich mache es auch heute wieder so.
00:01:19: Ich darf dir lieber so ein paar Fragen stellen und du kannst dann schonmal so ein bischen aus Kapitel zehn erzählen das da heißt aufschub ist keine neutralität.
00:01:29: Die behauptung hab ich mich auch mal kurz notiert in diesem kapitel ist nicht entscheiden formt das System genauso, nur ohne Bekenntnis.
00:01:38: Solange soweit nicht definiert ist, kommt der Zeitpunkt nie!
00:01:44: Jetzt wissen wir ja mittlerweile – die auch, die die Kapitel eins bis neun schon gehört haben -, dass du immer gerne mit praktischen Beispielen hier vorangehst.
00:01:54: in deinem Buch und auch bei Folge respektive Kapitel zehn ist das so….
00:01:59: Und da hattest du mal jemanden, der gesagt hat zu dir das Thema Nachfolge im Unternehmen.
00:02:05: Das mache ich, wenn die Kinder soweit sind!
00:02:08: Die Kinder waren zweiunddreißig und neunundzwanzig
00:02:11: Jahre alt,
00:02:12: nicht Monate.
00:02:14: Ja ist natürlich erstmal ein Spunsler.
00:02:16: Denkt man, wann soll die denn so weit sein?
00:02:18: Zweiund dreißigundneinzwanziger ist doch schon eigentlich mehr als genug.
00:02:21: Deswegen die Frage wie ging die Geschichte weiter?
00:02:25: Also vom Prinzip her, so wie du sie schon angeteasert hast nämlich dass es Wirklichkeit gar keinen definierten Zeitpunkt für die Übergabe gab.
00:02:33: Denn Die Frage, die sich da hingehen, wie er gestellt hat ist.
00:02:37: Wann ist denn so weit?
00:02:40: Also man ist im Unternehmen... Die Frage die sich darstellt ist ja nicht nur traut man es seinen Kindern zu, hat das ein bestimmtes Alter wo man dann als Aller erreicht haben muss.
00:02:51: ich meine wer übergibt sein Laden seinem siebzehnjährigen Teenager?
00:02:55: Das wird wahrscheinlich nicht so häufig vorkommen wobei man sagen muss der eine oder andere teenager hat's da schon faustig hinter den Ohren könnte auch mit Sicherheit die einen oder anderen Impulse dann innerhalb des Unternehmens auch setzen.
00:03:07: Aber vom Grunde her ist das eine verständliche Aussage zu sagen, darum kümmere ich mich wenn.
00:03:15: und in Wirklichkeit ist es so, wenn es nicht terminiert ist, da wird es nicht gemacht.
00:03:21: Und das ist der Grund warum man hier ganz konkret in der Geschichte sehen konnte dass der Unternehmer nicht wirklich bereit war die Führung in die nächsten Hände abzugeben.
00:03:34: Und es ist ja jetzt nicht nur so, dass derjenige, der geht hier ein Problem hat.
00:03:39: Sondern das ist auch derjenig, der kommt einem Problem hat.
00:03:42: wenn nämlich nicht klar definiert ist Wann is man denn soweit?
00:03:46: Dann denkt man sich die ganze Zeit okay ich arbeite die ganze zeit mit Ich arbeite den ganzenzeit mit aber wann bekomme ich die Führungsrolle?
00:03:51: und derjenigen der gehen will Der wird in dem falle solange die zügel in der hand behalten Ja wie er kann weil er Das gefühl einfach nicht los lassen will, dass er tatsächlich geben soll.
00:04:12: Und dann gibt es eben diesen Zeitpunkt nie und das verselbstständigt sich und endet irgendwann in einem Zustand so gehe ich mal davon aus der dann unbefriedigend ist weil irgendwann kommt dann das Problem.
00:04:26: und wenn das problem dann da ist dann ist es natürlich nie so smart zu lösen als hätte man sich vorher schon die Gedanken gemacht das terminiert und das in eine form gebracht.
00:04:35: aber da geht's ja eben genau in diesem kapitel drum im buch.
00:04:38: Und dann gibt es eben diesen schönen Satz, ich merke es wenn es soweit ist.
00:04:42: Das sagen ja auch viele!
00:04:42: Ich merke das wenn es so weit ist.
00:04:44: Der Satz der klingt jetzt erstmal weise nach dem Motto das Gefühl das kommt und dann gibt man den Nach und dann bringt man das in die Umsetzung und dann ist doch alles wunderbar.
00:04:52: aber warum ist dieser Satz das Problem in Reihenform?
00:04:57: Ja weil er ein Gefühl darstellt welches du bisher noch nie hattest.
00:05:01: woran erkennst du denn dass was auch da ist?
00:05:04: Also ist das eine göttliche Eingebung oder kommt die vom Universum?
00:05:08: Oder findet die Stadt im der Magen gegen, weil du vielleicht was Gutes- oder Schlechtes gegessen hast.
00:05:15: Die Frage ist, warum schiebst Du das auf etwas, was Du noch nie vorher erlebt hast?
00:05:20: Viel einfacher und viel klarer wäre es doch wenn Du selber definieren kannst wie das auszusehen hat welche Bedingungen eingetreten sein sollten damit Du Dich auch daran hältst was Du gegeben hast.
00:05:32: Innerhalb eines Unternehmens wirst Du das spätestens dann feststellen Wenn du deinem Sohn oder deiner Tochter gesagt hast, pass auf.
00:05:38: Wenn du fünfunddreißig bist, dann kriegst du hier die Schlüssel zum Haus und ich bin dann wahrscheinlich zwischen fünfundsechzig und fünvonsebzig und ich werde mich zurückziehen.
00:05:52: so jetzt wird man Fünfund dreißig Jetzt wird man Die Schlüssel in die Hand bekommen.
00:05:58: Und jetzt ist die Frage gibt man sie tatsächlich her als Ist man wirklich bereit dazu, diesen Rückschritt zu gehen?
00:06:08: und in vielen Unternehmen wo es zu Problemen kommt ist genau das der Fall dass das nicht so ist.
00:06:15: Dass man mit fünfundsechzig doch nicht den Schlüssel abgibt.
00:06:17: Doch noch die Ansprechperson ist.
00:06:19: Doch von den gestandenen Mitarbeitern die da drin sind sagen wir fünfzig-fünfzig die ganzen Führungskräfte die aufgebaut haben dann immer noch ein Problem damit dem Junior oder der Junioren in dem Falle tatsächlich das Zepter zu überlassen, weil sie natürlich selber auch noch in sich fühlen.
00:06:38: Moment mal so lange der Chefschäf da ist, frage ich natürlich den und dass es natürlich ein Desaster für eine Übergabe.
00:06:45: Ja, das absolut!
00:06:48: Du schreibst Aufschub, schützt vor einem Rollenverlust, den sich kaum jemand gern eingesteht.
00:06:54: Reden wir über das eigentlich.
00:06:55: Motiv?
00:06:56: Bedeutung, wer bin ich noch wenn ich nicht mehr gebraucht werde?
00:07:00: Das ist ja auch das Problem vieler die es gewohnt sind dass alles über sie läuft.
00:07:05: Genau das ist.
00:07:05: das eigentliche Thema wovon wir jetzt die ganze Zeit gesprochen haben ist einfach Dass du in Wirklichkeit das Gefühl hast an Bedeitung zu verlieren.
00:07:16: Wenn Du das Zepter aus der Hand gibst Wer bist du dann noch?
00:07:21: Du hast dich ja täglich durch deine Arbeit definiert und du hast sich täglich durch Ja die Anfragen deiner Mitarbeiter, die Anfrage deiner Kunden hast du dich ja selber definiert.
00:07:30: Du warst von Bedeutung und wenn du jetzt tatsächlich das Zepter aus der Hand gibst dann kann es sein dass du an Bedeitung verlierst in dieser Rolle.
00:07:41: Das ist das Wichtige.
00:07:42: Die Erkenntnis Ist Es ist nicht deine persönliche Bedealtung die du verlierst Es ist die Bedeuchtung die du diese Rolle gegeben hast die du entsprechend abgibst.
00:07:53: Das ist wie als würdest du dich einfach an deinen Sitz klammern und das ist etwas sehr Unangenehmes.
00:07:58: Ich habe es gerade schon beschrieben, der Nachfolger wird nicht glücklich in der Position dein Nachfolge zu sein solange du nicht bereit bist diese Bedeutung von dir abzugeben Und dass in die nächste Generation Einfach an den nächsten Geschäftsführer zu übergeben.
00:08:17: Manche Unternehmer wo ich In Gesprächen bin die stellen einen Geschäftsführer ein wenn sie irgendwann mal so weit sind, dass das Unternehmen soweit gewachsen ist.
00:08:26: Dass diese Feststellen selber werden Sie das alles nicht mehr wuppen können.
00:08:30: Trotzdem stellen Sie jetzt ein Geschäftsführer ein und in Wirklichkeit steuern Sie trotzdem noch das gesamte Geschäft von sich aus!
00:08:37: Das ist dann ein von der Gesellschafta strukturiertes Unternehmen und nicht wirklich vom Geschäftsführer gesteuertes Unternehmen.
00:08:45: Und diese Funktionen, diese Rollen muss man einfach klar sehen.
00:08:50: Ja, das ist mein Punkt.
00:08:51: Mein Punkt ist Finde die Rollen und finde dich damit ab, dass manche Rollen von dir besetzt werden, die du dann weitergibst.
00:08:58: Dann hast auch kein Problem damit mehr Bedeutung abzugeben weil Du weißt ah das ist nur eine Rolle Das bin nicht ich.
00:09:08: Und diese Erkenntnis, die sorgt für Ruhe
00:09:12: Auch psychologisch sehr interessant nicht nur was eben Regelungen angeht, die auf dem Papier oft stattfinden und festgezurt werden sondern eben auch ja die Ebene darüber.
00:09:20: Auch das alles Teil des Buches und da sind wir jetzt mit Kapitel zehn was das Rheinspinksen angeht erstmal durch weil vielmehr möchte ich da jetzt gar nicht verraten.
00:09:32: Das heißt wir haben gerade mal so eine Halbzeit ne?
00:09:34: Zwanzig Kapitel gibt es, zehn haben wir besprochen.
00:09:39: Fassen wir zusammen, was hat jemand der bis hierher zugehört hat jetzt verstanden und was fehlt ihm noch?
00:09:45: Also worauf darf man sich freuen bei den nächsten zehn Kapiteln die wir ja auch nochmal ganz kurz ansprechen werden.
00:09:51: Ja also vom Prinzip hat der Zuhörer bisher die ersten zehn Kapitel, der Leser die ersten Zehn Kapitel damit beschäftigt eine Ist-Analyse zu machen.
00:10:01: Also eine Standortbestimmung zu klären und zu schauen wo bin ich eigentlich?
00:10:08: hat sich eigentlich meine Vergangenheit bis hierher entwickelt.
00:10:12: Und die eigentliche Frage stellt sich ja dann, wie kann man das Ganze noch besser machen?
00:10:17: Wo geht die Reise hin?
00:10:19: Wie kann das für die Zukunft gestaltet werden und wie kann ich es auch besser machen?
00:10:23: also vom Prinzip werden wir jetzt von der oberflächlichen Ist-Situation mal ein wenig tiefer gehen und damit beschäftigt sich die zweite Hälfte des Buches und damit auch die zweite hälfte unseres gemeinsamen Podcasts
00:10:36: freu ich mich sehr drauf.
00:10:38: Und deswegen bleibt gerne dran.
00:10:40: die ersten zehn Kapitel, da muss ich sagen das habe ich jetzt so empfunden wie so eine Art Büffet wo sich jemand versteckt nehmen kann was ihm so gefällt.
00:10:49: hier war es so ne Art Büffe der Herausforderung die man so haben kann und ich glaube da hat sich jeder irgendwo wieder gefunden manchmal vielleicht sogar mehrere Punkte wo man denkt ja auch dass ist bei mir oder auch da hab ich noch irgendwie ein paar Fragezeichen im Kopf interessant dass das angesprochen wird.
00:11:04: aber was kann man da tun?
00:11:05: Ja!
00:11:06: Kapitel elf bis zwanzig, da machen wir dann weiter mit.
00:11:08: und bis dahin eine gute Zeit.
00:11:10: Und unbedingt dran denken vorbestellen ist möglich zum Beispiel unter falschreich.de.
00:11:17: Bis dann!
00:11:19: Das war die Hälfte.
00:11:21: Die erste Hälfe beschreibt das Problem.
00:11:23: Die zweite wird konkret.
00:11:25: Wenn Sie sich an der Stelle wiedererkannt haben – und ich vermute dass haben sie– Dann steht der Rest im Buch.
00:11:31: Falschreich ab dem siebten September im Handel.
00:11:34: Vorbestellungen ab sofort Link in den Shownotes.
00:11:38: Beim nächsten Mal geht es weiter.
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